Aktuelles Corona-Update

MayLiebe Gartenfreunde,

ab Mittwoch, 28.April 2021 dürfen wir wieder unser komplettes Sortiment für den Verkauf öffnen - ohne Termin und ohne Test.

In der Kabinettssitzung des bayerischen Landtags am 27. April wurde der Gartenbau als inzidenzunabhängig mit dem Lebensmitteleinzelhandel gleichgestellt. Hierbei wurde u.a. berücksichtigt, dass auf den großen weitläufigen Freiluftgelände der Baumschulen das Risiko, sich mit dem Covid-Virus anzustecken extrem gering ist.

Wir bitten Sie trotzdem , weiterhin die aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften zu berücksichtigen und eine FFP2-Maske zu tragen! So schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch unsere Mitarbeiter*innen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Ihr Team vom Garten-Fachmarkt Helmstetter

 

Garten-Infos

Bühne frei zur Herbstgartenshow

Bühne frei zur HerbstgartenshowBühne frei zur ...

Herbstgartenshow

 

Der Herbst – die beste Pflanzzeit für Gehölze

Der Herbst ist die beste Pflanzzeit für winterharte Gartenpflanzen. Auch wenn die Pflanzen bereits ihre Blätter verloren haben und so aussehen, als ob sie sich bereits im tiefsten Winterschlaf befänden, sind ihre Wurzeln noch hochaktiv. Wenn aus dem Sommer der Herbst geworden, die Erde aber noch warm ist, dann können frisch gepflanzte Gehölze und Stauden erste Wurzeln entwickeln und sich im Boden verankern, bevor der Winter kommt. Derart vorbereitet, kann selbst der früheste Frühlingsstart den neuen Setzlingen nichts anhaben. Mit einem gewaltigen Vorsprung gegenüber der Frühlingspflanzung starten die neuen Gartengäste in die bevorstehende Saison. Das im Herbst entwickelte Wurzelfundament ist also im Frühjahr Gold wert.

 

SpätsommerblüherSaisonfinale mit Spätsommerblüher

Im Frühjahr und Sommer können Bienen und Hummeln "aus dem Pollen" schöpfen. Der Blütentisch ist mehr als reichlich gedeckt, jede Menge Flugtreibstoff und Nektar steht den nützlichen Brummern zur Verfügung.

Im Spätsommer sieht es jedoch anders aus: Nur noch wenige Blütensträucher laden zum Menü ein. Jede Blüte ist gesucht. Deshalb ist das Pflanzen von spät blühenden Gehölzen und Stauden nicht nur ein ästhetischer Hochgenuss, sondern auch ein ökologisch sinnvoller Beitrag zu einem naturnahen Saisonprogramm. Viele Spätsommerblüher wie Bartblume und Blauähre lieben einen warmen, sonnigen Standort, der das Ausreifen des Holzes für den bevorstehenden Winter unterstützt. Zudem bedanken sich die meisten Spätblüher für einen kräftigen Frühjahrsschnitt mit größeren Blüten und üppigerer Blütenfülle. Einige im Spätsommer blühende Stauden sind Sonnenhut, Eisenkraut, Salbei, Schmuckkörbchen, Sonnenblume, Herbst-Aster, Herbst-Chrysantheme, Fetthenne und viele Gräser.

 

Heidegarten geht auf Sendung

Heidegärten gibt es für jede Größe, jeden Geldbeutel und Geschmack. Eine Heidepflanzung bringt ein Stück Natur in Ihren Garten. Im dichten Bewuchs finden Kleintiere wie Frösche, Insekten und einige Vogelarten Unterschlupf. Damit Ihnen ein toller Heidegarten sicher ist, beziehen Sie am besten nachfolgende Überlegungen in Ihre Planungen mit ein:

  • Heide liebt saure Bodenverhältnisse, am Naturstandort sorgt ein hoher Sandanteil für eine gute Drainage. Heidegärten nur an freien, sonnigen Plätzen anlegen.
  • Heidepflanzen nicht wie Zinnsoldaten aufstellen, sondern fließende Übergänge zwischen den Heidegruppen und anderen Gartenteilen schaffen.
  • Unterschiedliche Heidearten nebeneinander pflanzen, nicht durcheinander. In den Grenzbereichen können sie überlappen oder durch unregelmäßige Streifen aus Polsterstauden und Polstergräser getrennt werden.
  • Größere Flächen durch Leitpflanzen wie Ginster oder Wacholder unterbrechen, die aber nicht zu groß werden dürfen. Sie werfen sonst zuviel Schatten auf die sonnenhungrige Heide. Wählen Sie deshalb Zwergformen.
  • Modellieren Sie kleine Hügel – sie bringen "Bewegung" in den Garten.
  • Findlinge, große Steine, Baumstämme sowie Rindenstücke sind wertvolle Gestaltungselemente.  

 

Auch ein kleines Gartentheater kann groß rauskommen

"Die Schönheit eines Gartens hat im Grunde nichts mit seiner Größe zu tun". Diese motivierenden Worte stammen von Gertrude Jekyll. Die weltberühmte Gartenarchitektin aus England wusste schon vor 100 Jahren aus der Not eine Tugend zu machen, nämlich wie man aus einem kleinen Garten ein großes Paradies zaubern kann.

 Spiegel im Garten

Spiegel

Die schnellste optische Vergrößerung eines Gartenwinkels erreichen Sie durch einen größeren Spiegel, den sie etwa an einer Hauswand platzieren, wo er eine hübsche Gartensituation reflektiert. Eingerahmt mit attraktiven Fliesen und Skulpturen wird der Spiegel selbst zum Dekorobjekt.

 

Wasser

Eine Wasserfläche, auch eine kleine, bringt durch ständig wechselnde Spiegelungen zusätzliche Weite ins Gartenparadies.

 

Tipp Gartengestaltung: Auf Kontraste achten

Blüte, Laub und Rinde der Laubgehölze bieten eine breite Farbpalette für die Gartengestaltung. Grundsätzlich lassen sich die Grundfarben Rot, Blau und Gelb gut kombinieren. Der beste Mix ist letztendlich eine Frage des Geschmacks und der Wünsche des Gartenfreundes. Beachten sollten Sie aber immer die Farbwirkung des Umfeldes, denn die Attraktivität der Garten- und Terrassenpflanzen lebt von Kontrasten. Eine rote Kletterrose vor einer Ziegelstein-Mauer verliert deutlich an Wirkung, ebenso wie ein weißer Flieder vor einer hellen Wand nicht gut in Szene gesetzt ist.  

 

HochbeeteNeue Gartenbühnen: Hochbeete

Diese Art der Beetkultur ist in England weit verbreitet und findet auch in unseren Regionen immer mehr Anhänger. Die Vorteile liegen auf der Hand: Hochbeete passen selbst in kleine Gärten. Vor allem Gärten mit schlechten Bodenvoraussetzungen oder einseitiger Bodenbeschaffenheit (stark saurer oder kalkhaltiger Boden) bieten sich für diese Wuchsparadiese an. Natürlich kann man für die Anzucht von Gemüse und Sommerblumen auch auf Kübel ausweichen. Begrenzte Gefäße neigen jedoch dazu, rasch auszutrocknen und sind sehr pflegeaufwändig. Im Hochbeet ist ein ausreichender Erdpuffer vorhanden, der auch einmal vergessene Gießgänge verzeiht. Zudem können erhöhte Beete auch im Sitzen leicht erreicht werden.

Dies ist für zum Beispiel für Menschen im Rollstuhl ein entscheidendes Kriterium. Sie können die Höhe der Beete vollkommen auf die jeweiligen Erfordernisse abstimmen. Das Hochbeet kann aus vielen Materialien erstellt werden, unser Vorschlag zeigt eine optisch ansprechende Holzlösung. Ihre GartenBaumschule berät Sie gerne in Detailfragen.

 

Lassen Sie sich beraten!

Die Gestaltung eines Gartens ist eine vielschichtige Aufgabe. Bereits die Anlage eines Details, beispielsweise die Frage nach der Ausführung einer kleinen Treppe, beeinflusst das Gesamtbild. Welches Material ist geeignet, wie flach sollte die Abstufung sein, welche Randbepflanzung ist auf Dauer ratsam? Wir beraten Sie gerne zu allen Fragen rund um die Gartengestaltung. Und weil nur Ihre ganz individuellen Vorstellungen zum Tragen kommen können, nehmen wir uns viel Zeit für eine ausführliche Beratung. Bei einer Neuanlage, aber auch bei einer grundsätzlichen Umgestaltung ist guter Rat wichtig und muss nicht teuer sein.  

 

© Texte: Markley, Illustrationen: MaeDia (1), Vierhaus (3) / Haan

Beerenobst

Beerenobst - Pflege und Schnitt

Pflege und Schnitt

Beerenobst liegt als Selbstversorgerobst voll im Trend. Wer beispielsweise eine Himbeere oder rote Johannisbeersorte im Garten hat, möchte die Gehölze auch fachgerecht schneiden und den Ertrag optimieren.

Beerenobst im Container kann jederzeit, außer bei Frost, gepflanzt werden. Ein sonniger Standort erhöht den Ertrag und verbessert den Fruchtgeschmack und die Gesundheit. Aber auch in halbschattigen Lagen ist eine Kultur möglich. Beerenobst ist ebenso als Topfpflanze sehr gut geeignet.

Alle Beerenobstgehölze wachsen basitonisch, d.h. es werden immer wieder Jungtriebe direkt aus dem Boden gebildet. Deshalb zielen die meisten Schnittregeln auch darauf, die Sträucher durch geeignete Schnittmaßnahmen fortlaufend zu verjüngen. Alte Triebe werden bodennah entfernt und neue Triebe aus der Basis sind die Fruchtträger der Zukunft.

 

Johannisbeeren, Stachelbeeren

Beerenobst-StämmeÄltere Beerenobst-Stämme stützenAngebotsformen: Büsche, Fußstamm (40 bis 50 cm), Hochstamm (80 bis 90 cm)

Bei Johannisbeeren und Stachelbeeren werden in ersten Standjahren 8 bis 12 Hauptäste unterschiedlichen Alters aufgebaut. Ein Drittel sollte einjährig, ein Drittel zweijährig und ein Drittel dreijährig sein. Rote und weiße Johnannisbeeren und Stachelbeeren tragen am besten am 2- bis 3jährigen Holz. Alle Triebe die älter als vier Jahre sind, werden nach der Ernte entfernt und Jungtriebe entsprechend nachgezogen. Überzählige Jungtriebe werden ebenfalls bodennah entfernt. Überlange Jungtriebe werden etwa um ein Drittel eingekürzt. Schwache und krumme Triebe werden direkt an der Basis entfernt.

Schwarze Johannisbeeren haben den besten Fruchtertrag am letztjährigen Holz. Der Schnitt nach der Ernte sorgt für das richtige Verhältnis zwischen den letztjährigen und diesjährigen Trieben. Nach dem Schnitt sollten ca. 6 alte Triebe und 6 neue Triebe verbleiben.

Schnitt der Beerenobst-BüscheSchnitt der Beerenobst-BüscheBei Stämmchen werden alle Wildtriebe unterhalb der Krone direkt am Stamm entfernt. Apropos Stämmchen: Sie bieten viele Vorteile, denn sie passen in kleine Gärten und liefern schmutzfreie Früchte. Wegen des Fruchtgewichtes brauchen sie eine Stütze.

Junge Stämme benötigen einen Pfahl, der bis in die Krone reicht.

Ältere Stämme brauchen3 Pfähle, auf denen sich die Krone aufstützen kann.

Schnitt der Büsche: Auslichten der abgetragenen Triebe direkt nach der Ernte

 

Himbeeren

Angebotsform: Pflanzware im Topf

Schnitt Himbeere: Es gibt zwei Himbeer-Gruppen: Die Sommer- und die Herbst-Himbeeren. Die Sommer-Himbeeren tragen, wie die Brombeeren, ihre Früchte an den Ruten, die im letzten Jahr gewachsen sind. Nach der Ernte werden alle abgeernteten Ruten bodennah entfernt. Es bleiben etwa 10 Neutriebe pro lfd. Meter für die nächstjährige Ernte stehen. Die Ruten werden auf 60 cm und 120 cm Höhe angebunden.

Bei den herbsttragenden Sorten bilden sich im August Früchte an den Ruten, die erst in diesem Jahr gewachsen sind. Nach der Ernte werden alle Ruten bodennah zurückgeschnitten. Dies beugt auch dem Himbeerrutensterben vor. Herbst-Himbeeren können aber auch wie Sommer-Himbeeren kultiviert werden. Sie tragen dann im Juli an vorjährigen und im Herbst an den diesjährigen Trieben.

 

Brombeeren

Angebotsform: Pflanzware im Topf. Es gibt auch dornlose Sorten.

Schnitt Brombeere: Ende Oktober werden alle abgetragenen Ruten über dem Boden abgeschnitten und junge Ruten aufgebunden.

 HimbeerenErziehungsformen von Himbeeren

Oben: Fächererziehung für schwach wachsende Sorten

Unten: Palmettenerziehung für wüchsige Sorten

 

Heidelbeeren

Heidelbeeren vertragen Sonne und Halbschatten. Sie lieben kalkarme, ausreichend bodenfeuchte Standorte, die auch Rhododendron behagen. Die Schnittmaßnahmen reduzieren sich auf das turnusgemäße Auslichten alter Triebe.

© Texte: Markley, Illustrationen: Vierhaus (4) / Haan

Ungewöhnliche Wuchsformen

Ungewöhnliche WuchsformenUngewöhnliche Wuchsformen und Skulpturengehölze

 

Die unerschöpfliche Formen-, Farben- und Größenvielfalt der Nadelgehölze

Picea abies 'Inversa'Picea abies 'Inversa'Die verschiedenen Wuchsformen der Nadelgehölze verlocken zum Anlegen individueller "Skulpturengärten". Für kleine Gartenareale sind vor allem die schlanken Säulenformen ideal, die zudem mediterranes Flair in den Garten zaubern. Bizarr ist die Wuchsform der Hänge-Fichte (Picea abies 'Inversa'), deren Zweige unregelmäßig nach unten hängen.

Bodendeckende Wuchsformen prägen den Kriech-Wacholder (Juniperus procumbens 'Nana', J. horizentalis 'Glauca') als Flächenbegrüner. Toll in Form sind Kugel und Kegel. Die Kugel-Kiefer (Pinus mugo 'Mops') beispielsweise wächst kompakt rund. Betont kegelförmig entwickelt sich die Zuckerhut-Fichte (Picea glauca 'Conica'), deren deutscher Name die Wuchsform treffend charakterisiert. Erst im Alter und nach vielen Jahrzehnten wird aus dem Zwerg eine mannshohe Konifere.

 

Betula pendula 'Youngii'Betula pendula 'Youngii'Kaskadenbäume – Laubgehölze mit hängenden Trieben

Sogenannte Kaskadenbäume sind durch Triebe gekennzeichnet, die wie ein Vorhang herabfallen. Als freistehende Solisten sind es Gehölze mit einer geradezu dramatischen Ausstrahlung. Ideal ist ein Platz inmitten einer größeren Rasenfläche. Stehen die Bäume zu dicht gedrängt, können sie ihre volle Schönheit nicht entfalten. Hängeformen wachsen sehr, sehr langsam, können aber nach Jahrzehnten doch stattliche Ausmaße von über 8 m erreichen. Deutlich kleiner bleiben Hängeformen, die als sogenannte Kronenveredlungen herangezogen werden. Durch die Höhe der Veredlungsstelle wird auch die Höhe der Pflanze festgelegt, wie beispielsweise bei dem Hängenden Erbsenstrauch (Caragana arborescens 'Pendula').

Weitere Kaskadenbäume sind Hänge-Birke (Betula pendula 'Tristis'), Hängende Schneekirsche (Prunus subhirtella 'Pendula'), Hänge-Buche (Fagus sylvatica 'Pendula'), Hänge-Weide (Salix alba 'Tristis'), Hängender Maulbeerbaum (Morus alba 'Pendula') und Hänge-Esche (Fraxinus excelsior 'Pendula'). Besonders zu Heide passt die Trauer-Birke (Betula pendula 'Youngii').

Unter einer Lauben-Ulme (Ulmus glabra 'Pendula') kann beispielsweise eine kleine Holzbank zum Verweilen einladen.

 

Die vielen Wuchsformen der Rose

Kein anderes Gartengehölz weist so vielfältige Wuchsformen und zahlreiche Blüten- und Blatteigenschaften auf wie die Rose. Die Aufsteiger unter den Rosen sind Kletterrosen. Sie bieten die höchste Blütenverzinsung pro Gartenquadratmeter. Als Strauchrosen bezeichnen Rosenfreunde Sorten, die große, etwa mannshohe, freitragende Ziersträucher entwickeln. Sie erreichen Höhen zwischen 200 und 300 cm. In der Gruppe der Bodendeckerrosen werden Rosensorten zusammengefasst, die Flächen pflegeleicht, schnell und lückenlos abdecken können. Beetrosen sind kleine, kaum kniehohe Rosensträucher. Noch kompakter wachsen Zwergrosen, die kaum über 30 cm hoch werden. Edelrosen kennzeichnen lange Stiele, auf denen große, gefüllte Blüten sitzen. Sie sind für den Vasenschnitt prädestiniert. Beim Kronenaufbau von Stammrosen leisten viele Beet- und Edelrosen beste Dienste. So kommt der Rosenduft auf Nasenhöhe. Die Stämme zieren auch in Kübeln auf dem Balkon und der Terrasse.

 

Buchs in Bestform

Dank seiner legendären Schnittverträglichkeit ist Buchs der optimale grüne Werkstoff. Feinlaubiger Buchs zählt zu den begehrtesten Gartenpflanzen. Diesen Spitzenplatz nimmt er wegen seiner erstaunlichen Toleranz gegenüber Formschnitten ein. Bereits die Römer wussten formierte Beeteinfassungen aus Buchs zu schätzen. In unseren heutigen Gärten ist Buchs aber weit mehr als nur ein immergrüner Rahmen für Kräuterbeete und Rabatten. Zahlreiche Formen und geometrische Figuren lassen sich aus dem vitalen Gartengewächs herausarbeiten. Angenehm für alle Gartenfreunde ist dabei die Fähigkeit des immergrünen Stehaufmännchens, den einen oder anderen falsch angesetzten Schnitt rasch auszuwachsen und eine neue Linienführung zu ermöglichen. Die robuste Wüchsigkeit des Stehaufmännchens bedeutet in der Folge allerdings auch, dass einmal geschaffene Figuren kontinuierlich in Form gehalten werden müssen. Selbst kunstvolle Topiaries verwildern ohne Schnitt rasch und fallen in die ursprüngliche Strauchform zurück.

BuchsformenBuchsformenBuchs-Spiralen sind echte Blickfänge und passen beispielsweise ideal in Vorgärten oder exponierte Gartensituationen. Die elegante Ausstrahlung dieser grünen Skulpturen wird durch einen Schnitt verstärkt. Platzieren Sie sie deshalb so, dass Sie immer leicht an die Figur herantreten können. Buchs zu formieren, ist für viele Gartenliebhaber eine kreative Herausforderung. Als Einsteiger sollten Sie zunächst mit einfachen Formen wie Quadern anfangen, um ein Gefühl für den Schnitt zu bekommen. Pappschablonen erleichtern den Schnitt von gleichmäßigen, dellenfreien Kugelformen im Kübel erheblich. Übertragen Sie den gewünschten Radius auf ein Stück Pappe. Schneiden Sie eine Kreisform aus, damit Sie eine entsprechende Schablone erhalten. Führen Sie beim Schnitt mit der Schafschere die Schablone an der Pflanze entlang. Wichtig während des Sommers: Stellen Sie die Kugel nach dem Schnitt für einige Wochen in den Halbschatten, damit der feine Neutrieb nicht in der Sonne verbrennt!

Der Schnitt sollte sich an die Wachstumsphasen der Pflanzen anlehnen. Im März treiben die Pflanzen kraftvoll aus. Ende Juni folgt eine zweite, schwächere Wachstumsphase. Größere, bereits formierte Pflanzen schneiden Sie deshalb am besten im Juli, nach der letzten Wachstumsphase. Dann bleibt die Figur bis zum Frühjahr ohne nennenswerten Nachtrieb erhalten. Ein Schnitt im Frühjahr bewirkt das Gegenteil und verstärkt nur zusätzlich den ohnehin schon kräftigen Austrieb.

Die Akkuschere lohnt sich eigentlich nur für Gartenfreunde, die sehr viele Buchshecken-Meter mehrmals jährlich formieren möchten. Ideal für Figuren ist die Schafschere. Da sich nur weiche Triebe mit ihr schneiden lassen, ist die Gefahr eines zu tiefen Rückschnittes bis in verholzte Zweigpartien gering.

Bühne frei zur Sommergartenshow

Bühne frei zur SommergartenshowBühne frei zur ...

Sommergartenshow

 

Rosen und Stauden – Traumpaar auf der Freilichtbühne

Rosen sind ausgesprochene Open-Air-Fans. Sie lieben luftige Plätze mit Sonnengarantie - ähnlich wie wir Menschen auch. Auf rosengerechten Standorten bleiben robuste Rosen gesund. Rosen und Sonne liebende Stauden bieten unzählige Verwendungsmöglichkeiten. Beide sorgen im bunten Miteinander für Artenvielfalt im Garten und auf der Terrasse, die Nützlinge fördert und das Auftreten von Krankheiten und Schädlingen verringert. Geeignet sind beispielsweise niedrige Stauden wie Frauenmantel, Katzenminze, Glockenblumen und Lavendel zur Unterpflanzung von Edel- und Strauchrosen. Hinter Beetrosen ragen gerne imposante Rittersporne mit ihren mächtigen Blütenlanzen empor. Zu Wildrosen passen Gräser aller Art. Wenn die Stauden die Rosen zu sehr bedrängen, sorgen Schere und Spaten für Ordnung.

 

Wässern - wann und wie?

Niemals über das Laub wässern, immer über den Boden! Das ist die wichtigste Bühnenanweisung für alle Gartenakteure. Gewässert wird idealerweise in den frühen Morgenstunden. Eventuell feucht gewordene Blätter können dann in der Tagessonne rasch abtrocknen. Man legt den Gartenschlauch in das Beet hinein und lässt das Wasser langsam - bei geringem Druck - laufen und versickern. Mulchen erhält und erhöht die Bodenfeuchtigkeit! Kübelpflanzen müssen aufgrund des eingeschränkten Erdvolumens häufiger gegossen werden. Mit dem Finger lässt sich in 2 bis 3 cm Tiefe fühlen, ob Wasserbedarf besteht. Vor allem während ungewöhnlich langer Schönwetterphasen kann es auch zu einem Nährstoffmangel kommen, obwohl im Frühjahr eine ordentliche Grunddüngung verabreicht wurde. Durch die kurzen Gießintervalle werden die Nährstoffe relativ schnell ausgewaschen. Gleichen Sie einen Mangel mit Hilfe von Flüssigdünger umgehend aus. Wässern Sie immergrüne Gehölze wie Rhododendron, Kirschlorbeer und Buchs auch während der Wintermonate.

 Gartenwege

 

Gartenwege nach Plan

Auch auf einer vergleichsweise kleinen Gartenfläche lässt sich ein abwechslungs-reiches Gartenprogramm gestalten, in dem es rund ums Jahr etwas zu entdecken gibt. Legen Sie zunächst die Wegeführung fest. Ein geschwungener Hauptweg lädt zum Schlendern ein und unterteilt zudem das Gelände unauffällig in verschiedene Zonen, die sich saisonal gestalten lassen. Ein kerzengerader Weg würde rasch zur "Rennbahn", auf der man durch den Garten rast, ohne die vielen liebenswerten Details am Wegrand wahrzunehmen. Jeder Weg sollte ein Ziel haben und so bietet sich als Wegabschluss ein Sitzplatz an, von dem aus man zudem den Garten aus einer veränderten Perspektive betrachten kann.

 

 

 Clematis für die zweite Baumblüte

Clematis für die zweite Baumblüte

Clematis wachsen sehr gerne in alte, stabile Obstbäume hinein. Wichtig ist eine ausreichende Tragfähigkeit der vorgesehenen Stützbäume. Pflanzen Sie die Clematis mit etwa einem Meter Abstand zum Kletterbaum. Das Pflanzloch sollte mindestens 50 x 50 cm messen. Füllen Sie die Pflanzgrube mit frischer Pflanzerde auf, damit die Kletterer gute Startbedingungen haben. Eine alte Holzleiter oder ein Pfahl erleichtert den Trieben den Aufstieg. Graben Sie die Stütze tief in den Boden ein und befestigen Sie das obere Ende am Baumstamm.

 

Nehmen Sie Platz!

Jetzt lädt der Sommer wieder ein, viele Stunden im Freien zu verbringen. Mit dekorativen Töpfen und Gefäßen betreten Abwechslung und neue Ideen Ihre Terrassenbühne. In unserer GartenBaumschule finden Sie jetzt nicht nur eine reiche Auswahl an Keramik. Umfassend ist auch unsere Angebot an blühenden Containerpflanzen. Dank beweglicher Kübelpflanzen geraten Terrasse und Balkon zum Tummelplatz für kreative Blütenfreunde. Heute so, morgen so: Gestalten Sie doch beispielsweise einmal eine Ecke unter dem Motto "Blütenkaskaden". Ideal für diesen mobilen Großeinsatz geeignet sind Gehölze mit langen, überhängenden Trieben und prächtigen Blüten.

 

Buchskugel in Form bringen

Der Schnitt von Buchspflanzen sollte sich an die Wachstumsphasen der Pflanzen anlehnen. Im März treiben die Pflanzen schwungvoll aus. Ende Juni folgt eine zweite, schwächere Wachstumsphase. Größere, bereits formierte Pflanzen schneiden Sie deshalb am besten bis Anfang August, nach der letzten Wachstumsphase. Dann bleibt die Figur bis zum Frühjahr ohne nennenswerten Nachtrieb erhalten und eventuelle Neutriebe können noch vor dem nächsten Winter ausreifen. Für kleinere Formpflanzen genügt eine Hand-Heckenschere. Bei größeren Exemplaren ist eine elektrische Heckenschere hilfreich.

 

Duftpflanzen – Gartenstars mit vielen Talenten

Verteilen Sie Ihre Lieblingsduftpflanzen im Garten, damit Sie immer wieder neue Dufterlebnisse genießen können. Ein windgeschützter Platz steigert das persönliche Dufterlebnis. Zu intensive Düfte können aber auch Kopfschmerzen auslösen – mit starken Duftpflanzen also etwas Abstand zum Sitzplatz halten. "Dufte" Stauden sind Maiglöckchen, Katzenminze, Hosta, Lilien, aber auch Gewürzpflanzen wie Salbei, Rosmarin, Pfefferminze und Zitronenverbene.

 

Unkraut

Etwas Unkraut ist tolerabel und als Nektartränke für Bienen & Co sogar nützlich. Nimmt der Bewuchs jedoch überhand, sollten Sie manuell eingreifen. Tief verankerte Wurzelunkräuter wie Winden, Quecken oder Disteln lösen Sie am besten sehr vorsichtig mit der Grabegabel aus dem feuchten Boden. Herbizide, also Unkrautbekämpfungsmittel, kommen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. Und wenn, dann sollten Sie umweltschonenden, leicht abbaubaren Präparaten den Vorzug geben.

 

Balkongarten

Jetzt können Ihre Balkonkästen eine Auffrischung in Sachen Pflege gebrauchen. Damit die volle Blühkraft der Balkonblumen erhalten bleibt, brechen Sie alles Verblühte und Verwelkte regelmässig aus. Auch der Nährstofftank muss unter Umständen aufgefüllt werden. Dazu eignen sich etwa Flüssigdünger oder mineralische Blühdünger, die Sie mit einem Kleingerät oder einer Speisegabel ein wenig einarbeiten. Vorsichtig anwässern und fertig sind die Blühwunder für den nächsten Blütenrausch.

 

© Texte: Markley, Illustrationen: Vierhaus (3) / Haan

Viburnum und Co

Viburnum und Co... im Schatten und als Nährgehölz

 

Wer einmal versucht hat, schattige Lagen dauerhaft zu begrünen, kennt die Schwierigkeiten, hierfür geeignete Pflanzen zu finden. Auch die wenigsten Gehölze sind wirklich schattenliebend. Zwar wachsen viele Bäume und Sträucher in ihrer Jugend auch in schattigeren Lagen, aber mit zunehmendem Alter streben sie deutlich dem Licht entgegen.

Trotzdem gibt es einige Arten und Sorten, die als schattentolerant bezeichnet werden können, etwa aus dem Bereich der Immergrünen (In den Tabellen finden Sie entsprechende Beispiele). Selbst diese Schattenkünstler stoßen allerdings unter stockfinsteren, tiefreichenden Baumkronen an ihre Grenzen. Auch sehr schattentolerante Gehölze brauchen einige "lichte" Momente in ihrem Schattendasein, wenn sie auf Dauer mit der Lichtarmut zurechtkommen sollen. Übrigens: Schattentolerant meint an dieser Stelle keinesfalls vollkommen dunkel.

 

 

 

 

Viburnum davidii – ein immergrüner Schneeball für den Schatten

Viburnum davidii1904 wurde dieser wirklich immergrüne Strauch von West-China nach Europa eingeführt. Der kleine Strauch wird nur etwa 80 cm hoch. Der Laubgnom passt in flache Beetarrangements und bunte Staudenrabatten, zu Rhododendron, Kalmien und Heidegewächsen aller Art. Dank seines kompakten Wuchses hält er auch sehr viele Jahre in ausreichend dimensionierten Gefäßen und Kübeln aus. Sein dekoratives, lederartiges Laub ist mit seiner einmaligen Blattnervatur ein Blickfang rund ums Jahr und kommt in Verbindung mit Wasser oder Stein perfekt zur Geltung. Die cremeweißen Blüten erscheinen im Mai. Ab September setzen kräftig blau gefärbte Früchte einen weiteren Höhepunkt.

Sie erscheinen besonders zahlreich, wenn mehrere Sträucher zusammengepflanzt werden. Viburnum davidii zählt sicherlich zu den schönsten und gartengerechtesten immergrünen Laubsträuchern!

 

 

 

 

 

 

Weitere Immergrüne Laubgehölze für den Schatten:

Grüne Polster-Berberitze Berberis buxifolia 'Nana' orangegelb, April bis Mai 40 bis 60 cm
Immergrüne Kissen-Berberitze Berberis candidula gelb, Mai 60 bis 100 cm

Einfassungs-Buchs

Buxus sempervirens 'Suffruticosa'*   20 bis 40 cm, variabel
Fruchtende Kriech-mispel

Cotoneaster dammeri -Sorten

weiß, Mai bis Juni 20 bis 40 cm
Kriech-spindel

Euonymus fortunei-Sorten*

  60 cm, je nach Sorte
Rote Teppichbeere

Gaultheria procumbens*

weißrosa, Juli bis August bis 10 cm
Gartenhülse Ilex-Sorten* weiß, Mai 20 bis 200 cm
Buntlaubiges Lorbeerkrüglein Leucothoe walteri ‘Rainbow’* cremefarben, April bis Mai, Duft 40 bis 60 cm
Niedrige Mahonie Mahonia aquifolium ‘Apollo’* gelb, April bis Mai 40 bis 60 cm
Niedriges Schatten-grün Pachysandra terminalis * weiß, April bis Mai 10 bis 20 cm
Schatten-glöckchen

Pieris

japonica-Sorten*

je nach Sorte weiß, rosa, rot, März bis Mai, Duft 30 bis 100 cm, je nach Sorte
Lorbeer-kirsche Prunus laurocerasus-Sorten* weiß, Mai bis Juni, Duft 20 bis 200 cm
Blüten-Skimmie Skimmia japonica ‘Rubella’* weißrosa, April bis Mai, Duft 20 bis 40 cm
Kleinblättriges Fadengrün

Vinca minor*

blau, April bis Mai bis 10 cm

* vertragen auch Vollschatten

 

Viburnum opulus 'Sterile'Viburnum opulus 'Sterile' ('Roseum') – der gefüllte Schneeball ist ein idealer NiststrauchViburnum & Co als Nistgehölze

Mit ihrer dichten Belaubung, ihren Stacheln und Dornen bieten zahlreiche Gartengehölze Vögeln Schutz und Obhut. Besondere Gehölze sind bevorzugte Rückzugsrefugien, da sie Schutz bieten. Dank ihrer quirlartigen Aststellung sind zudem viele Sträucher ideal für den Nestbau. Boden- und Buschbrüter finden in Sträuchern Unterschlupf. Nützlicher Nebeneffekt: Vögel vertilgen in ihrer Umgebung viele Insekten, die sich sonst ungestört an unseren Gartenpflanzen gütlich tun würden. Je artenreicher die Pflanzenauswahl ist, desto mehr Vögel tummeln sich im Garten.

Der gefüllte Schneeball zieht mit seinen ballförmigen Blüten im Mai und Juni alle Blicke auf sich. Im Gegensatz zur reinen Art sind alle Blüten steril. Jede einzelne ist von weißen, breiten Kronlappen umgeben. Damit entsteht in der Summe der Eindruck eines Schneeballs, der der Art ihren deutschen Namen gab. Der besondere Blütenaufbau verhindert einen Fruchtansatz. Der Gefüllte Schneeball ist der verbreitetste Schneeball überhaupt und gilt als der Bauerngarten-Traditionsstrauch schlechthin. Die Sträucher eignen sich für den Einzelstand in Rabatten und für üppige Blütenhecken.

 

 

 

 

Weitere Laubsträucher für die Vogelbrut:

 

Deutscher Name

Botanischer Name

Blüte Wuchshöhe

Feuer-Ahorn

Acer ginnala

gelblichweiß, Mai, Duft 300 bis 500 cm
Berberitzen

Berberis-Sorten

primelgelb, Mai 150 bis 200 cm
Zierquitte

Chaenomeles-Sorten

je nach Sorte rot, weiß, rosa; April bis Mai 60 bis 100 cm
Hartriegel

Cornus-Sorten

creme, gelb, ab März bis Juni 150 bis 300 cm
Purpur-Hasel

Corylus maxima 'Purpurea'

rot, März bis April 150 bis 200 cm
Fächermispel

Cotoneaster horizontalis

unscheinbar 60 bis 100 cm
Weiß-Dorn

Crataegus monogyna

weiß, Mai bis Juni, Duft 200 bis 300 cm
Reichfruchtendes Pfaffenhütchen

Euonymus europaeus 'Red Cascade'

grünlichgelb, Mai bis Juni 150 bis 200 cm
Frucht-Sanddorn

Hippophae rhamnoides-Sorten

  150 bis 200 cm
Perlmuttstrauch

Kolkwitzia amabilis

rosa, Juni 150 bis 200 cm
Schwarzgrüner Liguster

Ligustrum vulgare 'Atrovirens'

cremeweiß, Juni bis Juli, Duft 100 bis 150 cm
Fasanenspiere

Physocarpus opulifolius-Sorten

weißrosa, Juni bis Juli 60 bis 200 cm
Großfrüchtige Blut-Pflaume

Prunus cerasifera 'Trailblazer' ('Hollywood')

rosaweiß, April 200 bis 300 cm
Schlehe

Prunus spinosa

weiß, März bis April, Duft 150 bis 200 cm
Alpenbeere

Ribes alpinum 'Schmidt'

gelblichgrün, April bis Mai 100 bis 150 cm
Blut-Johannisbeere

Ribes sanguineum 'Atrorubens'

rosarot, April 150 bis 200 cm
Hunds-Rose

Rosa canina

weißrosa, Mai bis Juni, Duft 150 bis 200 cm
Kartoffel-Rose

Rosa rugosa

violettrosa, Mai bis Oktober, Duft 100 bis 150 cm
Gartenrosen

Rosa-Sorten

je nach Sorte rot, rosa, gelb, weiß, Juni bis Oktober, Duft 40 bis 200 cm
Holunder

Sambucus-Sorten

cremeweiß, Juni bis August, Duft 200 bis 300 cm
Spieren

Spiraea-Sorten

weiß, April bis Mai, Duft 100 bis 200 cm
Perlenbeere

Symphoricarpos doorenbosii-Sorten

weißrosa, Juni bis August 60 bis 100 cm

 

 

© Texte: Markley, Illustrationen: MaeDia (2), Vierhaus (1) / Haan

Die Ess Klasse

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