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  • Neugepflanzte Stauden kontrollieren 4 Feb 2012 | 1:00 am

    Sobald frostfreies Wetter dominiert, sollten Sie bei allen frisch im Herbst gepflanzten Stauden nachprüfen, ob der Frost sie nicht angehoben und damit ihre Wurzeln freigelegt hat. Dies kann nach wochenlangen Dauerfröste durchaus der Fall sein. In der Regel genügt es dann, lockere Stauden wieder fest anzudrücken und eventuell Erde nachzufüllen. Stark ausgehebelte Pflanzen sollten Sie neu einpflanzen. Ist der Boden trocken, sollten die Gewächse ausreichend angewässert werden.

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Helmstetter GmbH - Garten-Fachmarkt und Baumschule - Fächer-Palmen
Die Fächer-Palme Drucken

Palmen

Die Fächer-Palme
(Trachycarpus fortunei, Chamaerops excelsa)

 

Von allen Topf- und Kübelpalmen ist die Fächer-Palme die widerstandsfähigste. Bei uns findet man in geschützten Lagen ausgepflanzte, ältere Exemplare, die blühen und fruchten. In Südengland, der Südschweiz, an den oberitalienischen Seen, an der südlichen Atlantikküste und an der Côte d'Azur gehört die Fächer-Palme zum Landschaftsbild. Sie wird 3 bis 5 m hoch, bildet einen trutzigen behaarten Stamm mit fast kreisrunden, glänzend-grünen Wedeln auf 40 bis 90cm langen Stengeln. Der Stammzuwachs beträgt pro Jahr nur wenige Zentimeter. Fächerpalmen bringen südländischen Flair in Innenhöfe, auf die Terrasse und in den Garten. Mediterrane Gartenteile verleiht Sie eine eindeutige Symbolik.

Familie: Arecaceae, Palmen
Heimat: Burma, Mittel- und Ostchina, Japan
Blütezeit: Sommer, gelb

Standort, Pflanzung:

PalmenDie Fächer-Palme liebt windgeschützte Lagen und Sonne, deshalb ist ein sonniger oder leicht schattiger Standort für diese Pflanze am besten geeignet. Bei Exemplaren, die im Garten ausgepflanzt werden sollen, ist besonderes Augenmerk auf die Vorbereitung des Bodens zu legen. Die Palmen lieben lockere, gut durchlüftete Böden mit pH 5,5 -7 und vertragen zeitweitig Trockenheit sehr gut. Der Untergrund sollte deshalb vor dem Pflanzen gut gelockert werden. Bei schweren Böden ist eine Kiesschicht als Drainage im unteren Bereich des Pflanzlochs zu empfehlen, um überschüssiges Wasser von den Wurzeln wegzuleiten. Zur Bodenverbesserung ist unsere MaxiGrün-Kübelpflanzenerde sehr gut geeignet, da diese sehr luftdurchlässig ist und die nötigen Nährstoffe für die Palmen enthält. Die Wurzel sind der empfindlichste Teil der Pflanze. Daher den Wurzelraum im Winter trocken halten um Fäulnis zu vermeiden.

 

Gießen, Düngen:

In der Wachstumszeit von April bis September sollten die Pflanzen nur mäßig feucht gehalten werden. Einmaliges, durchdringendes Wässern in der Woche ist ausreichend. Zum Spätherbst die Pflanze nur noch selten gießen.

Eine Düngegabe während des Austriebs im April/Mai mit einem organischen Gartendünger (ca. 100gr/m2, bzw. ca. 3gr/l Topfvolumen) ist für die Hanfpalme ausreichend.

Palmen

Weitere Pflege:

Beschränkt sich auf das Entfernen abgestorbener Blätter im unteren Bereich der Krone (meist nach dem Winter) und das Umtopfen im Frühjahr, jedoch nur, wenn der Ballen aus dem Topf drückt.

 

Überwinterung:

Getopfte Pflanzen sollten spät (i.d.R. Mitte Dezember) eingeräumt und hell bei 0 bis 5°C aufgestellt werden. Im Winterquartier nur wenig gießen, damit das Herz (Stelle an der die Blätter austreiben) nicht fault. An frostfreien Tagen lüften. Im Frühjahr ab Anfang März die Palmen im Halbschatten an die zunehmende Lichtintensität gewöhnen, da die Blätter sonst leicht Sonnenbrand bekommen können.

PalmenAusgepflanzte Exemplare sollten auch vor den ersten stärkeren Frösten (i.d.R. Mitte Dezember) auf den Winter vorbereitet werden. Dabei werden die Blätter nach oben zusammengebunden. In das Herz der Palme eindringendes Wasser kann dieses bei stärkeren Frösten auffrieren lassen und die Pflanze so zum Absterben bringen. Deshalb sollte dieser Bereich besonders geschützt werden. Dies kann geschehen,

  • indem die gesamte Pflanze zwei bis drei Mal mit einem Vlies-Stoff umwickelt wird, der bis über die Blätter reicht,
  • mit einer Schilfrohrmatte, die um die gesamte Pflanze gestellt wird
  • mit ähnlichen, luftdurchlässigen Materialien

Zusätzlich kann das Herz der Pflanze mit Holzwolle oder einem alten Regenschirm, der in die Krone gebunden wird, vor Nässe und zu starken Frösten geschützt werden.Auch ein kleines "Überwinterungshaus" mit drei bis vier Bohnenstangen und darübergebundenem Vlies bietet der Pflanze den notwendigen Schutz.

Als Winterschutz bitte keine Folie verwenden, da diese luftundurchlässig ist, die Pflanze darunter an wärmeren Tagen schwitzt und die Temperatur bei Sonneneinstrahlung stark ansteigt.

 

Schädlinge, Krankheiten:

sehr selten, Spinnmilben, Schildläuse, Pilzbefall.