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Tagestipp
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Neugepflanzte Stauden kontrollieren
Sobald frostfreies Wetter dominiert, sollten Sie bei allen frisch im Herbst gepflanzten Stauden nachprüfen, ob der Frost sie nicht angehoben und damit ihre Wurzeln freigelegt hat. Dies kann nach wochenlangen Dauerfröste durchaus der Fall sein. In der Regel genügt es dann, lockere Stauden wieder fest anzudrücken und eventuell Erde nachzufüllen. Stark ausgehebelte Pflanzen sollten Sie neu einpflanzen. Ist der Boden trocken, sollten die Gewächse ausreichend angewässert werden.
| Heidenspaß im Garten |
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Heide(n)spaß ...
Kleines Heide-ABCDer Heidegarten ist 12 Monate im Jahr ein natürlicher Gartenspaß. Mit der durchdachten Auswahl von zu unterschiedlichen Zeiten blühenden Stauden und Gehölzen bietet er rund ums Jahr etwas für die Sinne. Hauptdarsteller auf der Heidebühne sind dabei natürlich die vielen immergrünen Winter- und Sommerheide-Sorten mit ihrem vielfältigen Blütenfarben- und Blattformenreichtum. Diese Heidepolster umrahmen markante Gehölze und Gräsersilhouetten. Flächenmodulationen wie Hügel und leichte Senken bringen Bewegung ins Heidemeer. Findlinge und ein verwunschener Trampelpfad fügen sich nahtlos in diese private Heidelandschaft ein. Einen großen Auftritt in der Heideinszenierung haben, neben schmallaubigen Immergrünen, die Nadelsträucher. Sie alle hier aufzulisten, würde den Rahmen sprengen. Wir beraten Sie gerne, welche Nadelgehölze in Ihr Heideparadies passen. Entscheidend für den Erfolg mit Heide ist die Wahl eines geeigneten Standortes. Heide liebt saure Bodenverhältnisse, am Naturstandort sorgt ein hoher Sandanteil für eine gute Drainage. Heidekräuter sind Sonnenkinder, sie lieben einen sonnigen Standort in luftfeuchter Lage. Zwar wachsen einige Heide-Arten auch in halbschattigen Bereichen, blühen dann aber kaum. Auch eine herbstliche Laubschicht verschärft den Überlebenskampf für die immergrünen Bodendecker. Ein Platz unter dunklen Baumkronen ist das sichere Todesurteil für jedes Heidearrangement.
Bewährte Heidestauden sind Katzenminze, Edeldistel, Ehrenpreis, Grasnelke, Thymian und markante Königskerzen.
Calluna-Knospenblüher –
Der lateinische Name Calluna leitet sich von dem griechischen Wort "kalynein" ab, das so viel bedeutet wie fegen, reinigen, verschönern. Tatsächlich dienten Calluna-Triebe der Wildform einstmals zur Herstellung von Kehrbesen. Mit den neuen farbenprächtigen Heideschönheiten können Sie ebenfalls Ihre Herbstpflanzung verschönern. Calluna-Knospenblüher sind spektakuläre Heide-Neuheiten, deren Blüten dank eines speziellen Tricks nicht verwelken. Die Blüten bleiben im Knospenstadium stecken und öffnen sich nicht. Mit Calluna-Knospenblüher nimmt der Heidesommer kein Ende – erst in frostigen Winternächten mit klirrenden Minusgraden gibt sich die Pracht geschlagen. Für eine dauerhafte Heidepflanzung, die viele Jahre erfreuen soll, ist eine sorgfältige Bodenvorbereitung wichtig. Die Wurzeln der Knospenblüher benötigen reichlich Humus, den Sie den ausgesprochenen Flachwurzlern mit einer dünnen Auflage in Höhen zwischen fünf und zehn Zentimeter in ausreichender Menge zur Verfügung stellen. Geeignet sind hierfür spezielle Erden, wie sie unsere GartenBaumschule anbietet. Vor dem Pflanzen sollte die Pflanzfläche von allem Unkraut befreit werden. Mit der Grabegabel lassen sich auch problematische Wurzelunkräuter mitsamt ihrer Wurzelbrut sicher entfernen.
© Mark4 GbR, Haan. Aus "Ziergehölze für den Garten", BLV-Verlag |


Heide gilt als Symbol für unberührte Naturlandschaft schlechthin. Tatsächlich ist der private Heidegarten ein besonders harmonischer Naturgarten, der etwas Pflege bedarf. Ein jährlicher, laubschonender Rückschnitt der verblühten Blütenstände – etwa im April – gleicht die natürlichen Pflegedienste grasender Heidschnucken aus und sorgt für eine vitalisierende Verjüngung der Heidepolster.