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Tagestipp
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Neugepflanzte Stauden kontrollieren
Sobald frostfreies Wetter dominiert, sollten Sie bei allen frisch im Herbst gepflanzten Stauden nachprüfen, ob der Frost sie nicht angehoben und damit ihre Wurzeln freigelegt hat. Dies kann nach wochenlangen Dauerfröste durchaus der Fall sein. In der Regel genügt es dann, lockere Stauden wieder fest anzudrücken und eventuell Erde nachzufüllen. Stark ausgehebelte Pflanzen sollten Sie neu einpflanzen. Ist der Boden trocken, sollten die Gewächse ausreichend angewässert werden.
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Das Colour-your-Life-Thema für Juni heißt „Blühende Vielfalt“. Vielfältig ist die Welt der Gartenpflanzen in der Tat. Das große Sortiment bietet eine Fülle an Farben und Formen und macht es möglich, dass man schöne Pflanzen für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke und Gartengrößen auswählen kann: Sommer- und immergrüne Gehölze, Stauden, Gräser und Zwiebelblumen bieten ideale Voraussetzungen für eine abwechslungsreiche Gartengestaltung. Sonnenschein fürs Staudenbeet Die Größe der verschiedenen Sonnenhut-Arten und -Sorten variiert stark. Einige werden 70 bis 80 Zentimeter hoch, manche bleiben etwas kleiner, andere erreichen dagegen sogar zwei Meter Höhe. Die hohen Sorten stehen am besten im hinteren Bereich eines Beetes. Mit seinem natürlichen Charme passt der Sonnenhut auch gut in Bauerngärten, zu Gräsern und in Wildstaudenpflanzungen. Seinen botanischen Namen Rudbeckia verdankt der Sonnenhut dem schwedische Botaniker Carl von Linné (1707 bis 1778). Linné hat das heute noch geltende System der Pflanzennamen erfunden. Er benannte den Sonnenhut nach Olof Rudbeck, der Linné stark beeinflusst hatte. Rudbeck galt als Universalgenie und lehrte als Forscher an der Universität von Uppsala, wo er auch den ersten Botanischen Garten Schwedens anlegte. Leuchtendes Blau Verführerischer Blütenduft Blütensterne in Weiß und Rosa Kletterpflanze mit nostalgischem Charme
Interessant zu wissen – rund um die Pflanzen des Monats Juni Eine Art des aus den Weiten Nordamerikas stammenden Sonnenhuts – Rudbeckia hirta, dort auch Black-Eyed Susan genannt – ist die Staatsblume von Maryland, einem Bundesstaat an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Ihre Blütenfarben, Schwarz und Gold, finden sich auch im Staatswappen wieder. Der deutsche Name Pfeifenstrauch bezieht sich wahrscheinlich auf die Zweige, die mit einem lockeren Mark gefüllt sind. Es lässt sich leicht entfernen. So entstehen Röhren, die als Pfeifen verwendet werden können. Die Heilkräfte des Salbeis haben dieser großen Pflanzengattung den botanischen Namen verliehen: Aus dem lateinischen Begriff „salvus“ für heil, gesund oder wohlbehalten entstand der Gattungsname Salvia. Manche Salbei-Arten und -Sorten sind reine Zierpflanzen. Als Heilpflanze ist der aus dem Mittelmeerraum stammende Echte Salbei (Salvia officinalis) bekannt. Heutzutage nutzt man ihn gerne als aromatisches Gewürz. Er passt besonders gut zu Fleischgerichten. Die Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris, oft auch Hydrangea anomala ssp. petiolaris genannt), gedeiht am besten auf humosem, leicht saurem Boden, der gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig sein sollte. Der Gattungsname „Hydrangea“ weist schon darauf hin, dass diese Pflanzen einen großen Wasserbedarf haben, denn der botanische Name geht auf das griechische Wort „hydor“ für Wasser zurück. Der Name „Hydrangea“ wird oft mit „Wasserschlürferin“ übersetzt. Die Herkunft der deutschen Bezeichnung Hortensie ist nicht eindeutig zu belegen. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass die Hortensie nach Hortense Barré benannt wurde. Sie war die Freundin des französischen Arztes und Botanikers Philibert Commerson, der im 18. Jahrhundert als Pflanzensammler durch Ostasien reiste. Er brachte zahlreiche Pflanzen nach Europa, darunter auch eine Hortensie. Der Frauenname Hortense leitet sich übrigens vom lateinischen Wort „hortus“ für Garten ab.
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